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In der Truppenunterkunft in Wassen UR können vorderhand noch keine Asylsuchenden untergebracht werden. Dies habe am Montag ein Augenschein vor Ort gezeigt, teilte die Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion (GSU) am Dienstag mit.

Das Truppenlager Wattingen in Wassen ist einer der Standorte, den das Bundesamt für Migration (BFM) als temporäre Unterkunft für Asysuchende prüft. Die heute zur Verfügung stehenden Asylzentren sind an ihre Belastungsgrenzen gelangt.

Nach Angaben des Kantons Uri ist das Wasser im Dorfteil, wo die Truppenunterkunft steht, knapp. Kapazitätsengpässe gibt es auch beim Abwasser, vor allem im Sommer, wenn das Dorf Touristen beherbergt.

Bereits heute könnten die Anlagen militärisch nur beschränkt und mit Sondermassnahmen genutzt werden, schreibt der Kanton Uri. Damit wie beabsichtigt in Wassen 90 Asylsuchende untergebracht werden könnten, seien diese Mängel zu beheben.

Der zuständige Urner Regierungsrat Stefan Fryberg schätzte im Regionaljournal Zentralschweiz von Radio DRS die Kosten der nötigen Arbeiten auf 200'000 Franken und die Arbeitszeit auf mehrere Monate. Das BFM bestätigte auf Anfrage diese Angaben nicht.

Das BFM habe zwar von Problemen gewusst, nicht aber, dass diese so gravierend sein würden, erklärte BFM-Sprecher Joachim Gross. Dies bedeute aber noch nicht das Aus für eine Asylunterkunft Wassen.

Das BFM sucht zusammen mit dem Kanton Uri auch nach Alternativen. Dabei kann es sich nicht nur um eine militärische, sondern auch um eine private Unterkunft handeln, wie Gross einen entsprechenden Bericht der "Neuen Luzerner Zeitung" bestätigte.

Das BFM will bis im Herbst 1000 zusätzliche Unterkunftsplätze schaffen. Gesichert sind gemäss Gross bislang 200 in zwei Unterkünften im Kanton Bern.

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SDA-ATS