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Gruppenbild am OIC-Treffen am Mittwoch in Istanbul - in der Mitte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Keystone/AP/LEFTERIS PITARAKIS

(sda-ats)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Palästinas aufgerufen. Er tat dies am Mittwoch zur Eröffnung eines Gipfels der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul.

"Ich rufe die Staaten auf, die das internationale Recht verteidigen, das besetzte Jerusalem als die Hauptstadt Palästinas anzuerkennen", sagte Erdogan. Die islamischen Staaten würden niemals "die Forderung nach einem souveränen und unabhängigen Palästina mit Jerusalem als Hauptstadt" aufgeben.

Erdogan verurteilte Israel erneut als "Terror- und Besatzungsstaat". In seiner Rede zur Eröffnung des Sondergipfels der OIC-Staaten sagte der türkische Präsident, "Israel ist ein Besatzungsstaat. Zudem ist Israel ein Terrorstaat".

Erdogan hatte den Gipfel vergangene Woche einberufen, um über eine konzertierte Reaktion auf die kontroverse Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels zu beraten.

Die Entscheidung von Trump belohne Israel für seine Terrorakte, sagte Erdogan am Mittwoch in Istanbul. Die USA müssten ihren rechtswidrigen und provokativen Beschluss daher rückgängig machen.

Erdogan rief alle Länder auf, Jerusalem als Hauptstadt der Palästinenser anzuerkennen. Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas erklärte, Jerusalem werde für immer die Hauptstadt Palästinas sein.

Die Palästinenser betrachten das seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 von Israel besetzte Ost-Jerusalem als Hauptstadt ihres künftigen Staates. Bisher unterhält kein ausländischer Staat seine Botschaft in Jerusalem.

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SDA-ATS