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Wenige Tage vor dem geplanten Ablegen einer neuen Gaza-Hilfsflotte haben die türkischen Organisatoren einen Rückzieher gemacht. Der Ausfall habe nichts mit der türkischen Regierung zu tun, betonten die Organisatoren.

Das Leitschiff "Mavi Marmara" werde aus "technischen Gründen" nicht wie geplant Ende Juni mit Kurs auf den Gazastreifen ablegen, sagte ein Sprecher der türkisch-islamischen Hilfsorganisation IHH am Freitag in Istanbul. Es werde aber auch kein anderes türkisches Schiff starten.

IHH-Chef Bülent Yildirim präzisierte, das Schiff könne aufgrund der bei dem israelischen Angriff im vergangenen Jahr entstandenen Schäden nicht an dem Einsatz teilnehmen. Der Ausfall des Schiffes habe aber "nichts mit der Regierung zu tun".

Vor mehr als einem Jahr hatten israelische Soldaten die "Mavi Maramara" mit einer Kommandoaktion gestoppt und neun Menschen getötet. Seitdem liegen die Beziehungen der Türkei zum einstigen Verbündeten Israel weitgehend auf Eis.

Treffpunkt Zypern

Die Seefähre "Mavi Marmara" sollte ursprünglich Ende des Monats an der Spitze von rund zehn Schiffen mit 1500 Aktivisten an Bord in See stechen, um die israelische Blockade des Palästinensergebietes zu durchbrechen. Auch ein Schweizer Schiff mit Parlamentariern und Journalisten an Bord will sich an der Aktion beteiligen.

Vorgesehen ist, dass sich die Schiffe im Meer vor der Küste Zyperns treffen. Starten sollen die Schiffe von unterschiedlichen Häfen im Mittelmeer.

Erbitterte Auseinandersetzungen

Die türkische Regierung hatte die IHH - auch mit Blick auf die Eskalation der Gewalt im Nachbarland Syrien - aufgefordert, ihre Pläne zu überdenken. Türkischen Berichten zufolge kam es in der Hilfsorganisation daraufhin zu erbitterten Auseinandersetzungen um die Pläne.

Drohungen würden den geplanten zweiten Versuch, die israelische Seeblockade des Palästinensergebietes zu durchbrechen, nicht verhindern, hatten Mitglieder des Bündnisses um die IHH im Mai noch erklärt.

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SDA-ATS