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Die tunesische Regierung hat den Vorschlag Italiens zurückgewiesen, angesichts des Stroms tausender tunesischer Bootsflüchtlinge eigene Polizisten in das nordafrikanische Land entsenden zu wollen. "Das ist inakzeptabel", sagte der Sprecher der tunesischen Regierung.

"Das tunesische Volk lehnt die Stationierung ausländischer Soldaten auf seinem Gebiet ab", sagte Taïeb Baccouche dem Fernsehsender El Arabija und fügte hinzu, die Kontrolle der eigenen Küsten liege bei den tunesischen Behörden.

Italiens Innenminister Roberto Maroni hatte zuvor angekündigt, er werde das Aussenministerium in Tunis um eine Erlaubnis für den Einsatz italienischer Polizisten auf tunesischem Territorium ersuchen. Die Beamten sollten verhindern, dass weitere Flüchtlinge sich auf den Weg nach Europa machten.

Zudem sagte er, das tunesische System sei dabei, "zusammenzubrechen". Baccouche sagte, die Äusserungen Maronis seien nicht überraschend, da sie von einem Minister der "rassistischen extremen Rechten" kämen.

In den vergangenen fünf Tagen erreichten rund 5000 tunesische Flüchtlinge die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Allein in der Nacht zum Sonntag waren es laut Küstenwache fast 1100 Menschen.

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SDA-ATS