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Tunesiens gestürzter Präsident Zine El Abidine Ben Ali ist am Dienstag erneut in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt worden. In dem Verfahren vor einem Militärgericht in Sfax ging es um einen Vorfall während der Proteste gegen den langjährigen Machthaber im Januar 2011.

Dabei waren nahe Sfax ein Demonstrant getötet und zwei weitere verletzt worden. Es war bereits das dritte Mal, dass Ben Ali seit seiner Flucht ins Exil in Saudi-Arabien im Januar 2011 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TAP wurde in dem Prozess Ben Alis Innenminister Rafik Belhaj Kacem zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der frühere Kommandant der Präsidentengarde, Ali Seriati, wurde dagegen freigesprochen.

Auch bei den beiden früheren Verurteilungen Ben Alis zu lebenslanger Haft im Juni und Juli 2012 ging es um die gewaltsame Repression von Protesten Anfang 2011. Zudem wurde Ben Ali wegen Korruption, Machtmissbrauch und Drogenbesitz zu langjährigen Strafen verurteilt.

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SDA-ATS