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Unterdrückung heftiger Proteste gegen das letzte Königreichs Afrikas: Bei Demonstrationen für Demokratie und gegen den König von Swasiland sind am Dienstag in Manzini mehr als 100 Menschen verhaftet worden.

Die Behörden des Königreichs gingen nach Angaben des südafrikanischen Fernsehsender E-News mit Tränengas und Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor. Die seit Wochen angekündigten Proteste gegen die Monarchie in dem bitterarmen Binnenland zwischen Mosambik und Südafrika waren zuvor von den Behörden verboten worden.

Die Demonstranten fühlen sich bei ihren Protesten gegen König Mswati III. von den Aufständen in Nordafrika ermutigt, hatten Oppositionsgruppen zuvor betont.

Die US-Botschaft in der Hauptstadt Mbabane forderte die Regierung von Swasiland auf, "das Recht der Bürger auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit zu respektieren", so eine Stellungnahme der Botschaft in Mbabane. Die USA seien besorgt über die frühere Verhaftung von Arbeiterführern.

Die meisten der etwa 1,1 Millionen Menschen in dem absolutistisch regierten Königreich leben in grosser Armut. Über 60 Prozent sind laut UNO-Zahlen HIV-infiziert. Die Menschenrechte werden in Swasiland laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International seit Jahren missachtet, Frauen- und Bürgerrechte weitgehend verweigert. Der König führt trotz des Elends in seinem Land ein Leben in Saus und Braus.

Die südafrikanische Opposition der Demokratischen Allianz (DA) sowie die Jugendorganisation der Regierungspartei ANC forderten am Dienstag ein Eingreifen Südafrikas. Pretoria müsse die "Diktatur" von König Mswati III. beenden. "Die Verhaftung von vier Führern der jungen Opposition ist nicht akzeptabel", so der DA-Abgeordnete Stevens Mokgalapa.

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SDA-ATS