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Genf wird ab dem 10. April für fünf Tage zur weltweiten Hauptstadt der Erfindungen: An der Erfindermesse präsentieren 725 Aussteller aus 45 Ländern rund 1000 Erfindungen. Die Organisatoren erwarten über 60'000 Besucherinnen und Besucher.

Diese Zahlen machten den "Salon des inventions" in Genf zur wichtigsten Erfindermesse der Welt, sagte der Messe-Gründer und Präsident Jean-Luc Vincent am Mittwoch vor den Medien. An der Messe dürfen nur neue sowie patentgeschützte Erfindungen vorgestellt werden.

Unter den vielen Erfindungen befindet sich dieses Jahr auch ein Fussball-Simulator, in dem man Penalties auf einen virtuellen Torhüter schiessen kann. Gezeigt werden jedoch auch ein Solar-Backofen oder ein System, das das Hämoglobin im Blut analysiert und misst. Rund 24 Prozent der zahlreichen Neuentwicklungen wurden von unabhängigen Erfindern ausgetüftelt.

Die übrigen drei Viertel stammen von Unternehmen, Forschungsanstalten und Universitäten. Rund 38 Prozent der Erfindungen stammen aus Europa, 54 Prozent aus Asien und dem Nahen Osten und 4 Prozent von anderen Kontinenten. Neun Prozent der Aussteller kommen aus der Schweiz.

Lizenzverträge über 45 Millionen Dollar

Die Länder mit der grössten Vertretung sind in diesem Jahr China, Saudi-Arabien, Russland, Rumänien und Thailand. Am meisten Erfindungen gibt es in der Medizin und Gesundheitspflege zu sehen.

Ebenfalls an der Spitze stehen Umweltschutz und Energie sowie Elektronik und Computerwissenschaften. Die Messe erlaubt den Erfindern, ihre Kreationen bekannt zu machen sowie auch zu vermarkten.

Bei über 40 Prozent der Besucherinnen und Besuchern handelt es sich Geschäftsleute. Während der Messe werden denn auch Lizenzverträge im Wert von rund 45 Millionen Dollar abgeschlossen. Neben dem Hauptpreis werden auch in diesem Jahr wieder 54 Spezialpreise vergeben. Die Erfindermesse steht unter Schirmherrschaft der internationalen Organisation für Geistiges Eigentum (WIPO).

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SDA-ATS