Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Mehr als 12'000 Demonstranten haben am Donnerstag in Armenien gegen die Regierung protestiert und vorgezogene Neuwahlen gefordert. Die Gegner von Präsident Serge Sargsjan verlangten ausserdem die Freilassung politischer Gefangener.

Die Demonstranten besetzten nach einer Kundgebung in der Hauptstadt Eriwan am Donnerstag einen zentralen Platz, der im Frühjahr 2008 Schauplatz von Massenprotesten gegen die umstrittene Wahl von Präsident Sarkissjan war. Die Polizei zog sich zurück.

Der Oppositionsführer und frühere Präsident Lewon Ter-Petrosjan erklärte, die Aufstände in der arabischen Welt hätten die Protestbewegung inspiriert. Er versicherte, jeder Regierungswechsel werde friedlich herbeigeführt. In früheren Protestaktionen hatte der Oppositionsführer noch vor einem gewaltsamen Umsturz gewarnt.

Die Demonstration am Donnerstag in der Hauptstadt Eriwan war die grösste seit Beginn der Proteste im Februar. Bereits Anfang des Monats hatten sich in Eriwan mehr als 10'000 Anhänger der Opposition versammelt, um vorgezogene Neuwahlen zu fordern und der Opfer der blutigen Unruhen vor drei Jahren zu gedenken.

Damals waren bei gewaltsamen Protesten gegen die umstrittene Wahl von Sarkissjan acht Demonstranten und zwei Polizisten getötet worden.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS