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Montreux - Das diesjährige Montreux Jazz Festival ist am Samstag gemäss Organisatoren erfolgreich zu Ende gegangen. Rund 85 Prozent der Karten wurden verkauft.
Am Freitag entführte Herbie Hancock das Publikum in die Magie des Jazz. Begleitet von exzellenten Musikern kam der Pianist bereits zum 26. Mal nach Montreux. Er begeisterte seine Fans mit "Imagine - The Project", welches Reprisen der erfolgreichsten Titel von John Lennon beinhaltet.
Zuvor spielte Quincy Jones mit den Global Gumbo Stars - Musiker die grösstenteils in Montreux entdeckt wurden. Sie zeigten eine verblüffende Leistung und nahmen das Publikum auf eine Reise mit, die gleichzeitig durch Afrika und Südamerika führte. Beide Konzerte wurden live und dreidimensional ins Petit Palais von Montreux übertragen - eine Weltpremiere.
Insgesamt war die 44. Ausgabe des Montreux Jazz Festivals abwechslungsreich. Stars von Weltformat traten auf, von Dead Weather über Charlotte Gainsbourg bis zu Sophie Hunger und Keith Jarrett. Nicht zu vergessen die altehrwürdigen in der Branche: Roxy Music, Billy Idol oder Simple Red.
Gelitten hat das Festival unter der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika. In der ersten Woche blieben die verkauften Eintritte unter den Erwartungen. In der zweiten hingegen waren die Besucherzahlen gemäss Generalsekretär Mathieu Jaton überdurchschnittlich hoch.
Insgesamt waren 23 der 33 Veranstaltungen ausverkauft - das Auditorium Stravinski bei 14 der 17 Konzerte, die Miles Davis Hall an 9 der 16 Abenden. Inklusive der Gratiskonzerte sind über 200'000 Musikfans an den Genfersee gereist. Das Budget, welches Einnahmen von 200'000 Franken vorsah, wurde voraussichtlich eingehalten.
In seiner Bilanz verschwieg der Patron Nobs nicht, dass es auch Tiefpunkte gab, etwa das Konzert von Missy Elliott. Ob es an den schwach besuchten Abenden am Montag weiterhin Konzerte geben werde, ist noch unklar. Bestehen bleiben soll die Formel zwei statt drei Konzerte pro Abend.

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SDA-ATS