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Allein die Kühe in den Waadtländer Alpen mussten während des Höhepunktes der Trockenperiode mit mehr als 3,8 Millionen Liter Wasser versorgt werden.

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

(sda-ats)

Allein zur Versorgung der durstigen Kühe in der Waadt sind während des Höhepunkts der Trockenperiode über 3,8 Millionen Liter Wasser auf mehr als 90 Alpen transportiert worden. Drei Viertel der insgesamt 162 Hilfsanfragen stammten von Betrieben aus dem Jura.

Helikopter der Schweizer Armee haben während der Zeit vom 6. bis 26. August 580 Kubikmeter Wasser auf die Alpen geliefert. Mehr als 3200 Kubikmeter Wasser wurden zudem mit Hilfe von Lastwagen auf die Alpweiden gebracht, wie der kantonale Führungsstab in der Waadt am Montag in Lausanne bilanzierte.

Das Ziel der aufwendigen Transporte war, die Tiere möglichst lange - das heisst bis mindestens Anfang September - auf den Alpen zu belassen. Der Führungsstab geht davon aus, dass sich solche Einsätze wegen der Klimaerwärmung und den damit verbundenen langen Hitzeperioden häufen könnten.

Die Behörden riefen auch in Erinnerung, dass der Kanton den Bau von Infrastrukturen zur Wasserversorgung finanziell unterstützt. So sei es beispielsweise möglich, Weiher oder Wasserrückhaltebecken zu bauen, um die Situation in der Zukunft zu entschärfen.

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SDA-ATS