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Einheimische und ausländische Wanderer bei ihrem Abstieg vom Vulkan Rinjani auf der indonesischen Insel Lombok.

KEYSTONE/EPA/STR

(sda-ats)

Auf der indonesischen Ferieninsel Lombok sind mehr als 500 Wanderer von einem aktiven Vulkan gerettet worden, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatten sie nach einem Erdbeben zunächst festgesessen.

543 Wanderer seien in Sicherheit gebracht worden, sagte der Sprecher. Sechs weitere sitzen demnach noch fest, allen gehe es aber gut.

Die Touristen und ihre Bergführer hatten nach dem Erdbeben vom Sonntag am Vulkan Rinjani festgesessen. Ihnen war nach Erdrutschen der Weg abgeschnitten worden. An dem Berg befinden sich zahlreiche Wanderwege, die bei Touristen beliebt sind. Unter den betroffenen Touristen waren zahlreiche Europäer, gemäss lokalen Medien auch mehrere Schweizer.

Das Beben der Stärke 6,4 hatte sich am Sonntag 50 Kilometer nordöstlich des Hauptorts Mataram ereignet. Mindestens 16 Menschen kamen ums Leben. Die Erdstösse lösten Panik unter Einheimischen und Touristen aus, die auf die Strassen rannten. Nach dem ersten Erdstoss gab es zwei weitere starke Beben sowie mehr als hundert Nachbeben. Hunderte Gebäude und ein Krankenhaus wurden zerstört.

Besonders betroffen war das Dorf Medas nördlich von Mataram - dort wurde die Mehrzahl der Häuser zerstört. Behördenangaben zufolge wurden auf Lombok insgesamt rund 160 Menschen verletzt. Rund 5'100 Menschen harrten in Notunterkünften aus. Das Aussendepartement (EDA) in Bern hatte keine Kenntnis von Schweizer Erdbebenopfern, wie ein EDA-Sprecher sagte.

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SDA-ATS