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Weil die Gemeindezeitung überfordert ist, sollen die Bewohner eines von überdurchschnittlich vielen Senioren bewohnten Dorfes in Südwestengland selbst ihren Nachruf schreiben. Der Vorschlag der 87-jährigen Chefredaktorin Constance Reed verhallte aber ohne Echo.

"Es ist jeden Monat eine Nachruf-Rubrik zu erstellen, und da wäre es nützlich, wenn schon die Lebenden ihren Nachruf vorbereiten", sagte Chefredaktorin Reed am Freitag gegenüber dem britischen Sender BBC.

Nach einem Todesfall hätten die trauernden Angehörigen zudem "nicht gerade Lust, sich hinzusetzen und das Leben des Verstorbenen zu erzählen".

In Lydiard Millicent in der südwestenglischen Grafschaft Wiltshire leben mehr Senioren als im britischen Durchschnitt. Reed, die die Lokalzeitung seit 25 Jahren leitet, muss sich bislang beim örtlichen Pfarrer Informationen über die Toten holen, um die Nachrufe zu schreiben. Dies nehme "viel Zeit" in Anspruch, klagte sie.

In der März-Ausgabe der Zeitung bat Reed die Bewohner, in 400 Worten über ihr Leben zu berichten und ihr den Nachruf "in angemessener Zeit" zu übermitteln. Eine Antwort erhielt sie bislang nicht. Aber auch Reed selber muss noch ihren Nachruf schreiben. Sie weiss wenigstens schon, über was sie nicht schreiben wird: Über ihre Liebhaber.

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SDA-ATS