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Der im französischen Grenzgebiet abgestürzte Schweizer Helikopter hat offenbar bei einem Landeversuch Bäume touchiert, wie einer der beiden Überlebenden den französischen Behörden sagte. Gemäss seinen Schilderungen befand sich der Helikopter im Nebel.

Der 56-jährige Schweizer gab an, dass der Pilot am vergangenen Donnerstag ein Loch im Nebel erspäht und zur Landung angesetzt habe, wie Lionel Pascal, Staatsanwalt von Montbéliard, der Nachrichtenagentur afp sagte. Er habe jedoch Bäume touchiert, worauf der Helikopter abgestürzt sei.

Es handle sich um eine wichtige Zeugenaussage, es gebe aber auch widersprüchliche Aussagen von Personen, die den Unfall vom Boden aus beobachtet hätten, betonte Staatsanwalt Pascal. Man könne sich nicht bloss auf eine Zeugenaussage stützen, um die Unfallursache zu bestimmen.

Zudem müsse man prüfen, ob es neben den schwierigen Wetterverhältnissen auch ein Problem an der Maschine gegeben habe. Der französische Staatsanwalt bezieht sich auf die Zeugenaussagen des 56-jährigen Direktors des Waadtländer Baumeisterverbands, der schwer verletzt ins Spital von Besancçon (F) gebracht wurde.

Der zweite Überlebende, ein 45-jähriges Vorstandsmitglied des Baumeisterverbands, wurde ins Universitätsspital Basel geflogen. Er wurde von den französischen Behörden noch nicht befragt. Beim Unfall waren fünf Personen ums Leben gekommen, darunter der Pilot und vier Mitglieder des Waadtländer Baumeisterverbands.

Gedenkfeier in Lausanne

Sie wollten auf Einladung eines Wirtschaftsverbandes aus dem französischen Departement Doubs die Peugeot-Werke in Sochaux besichtigen. Der Helikopter startete um 8.49 Uhr in Lausanne und stürzte um 9.30 Uhr in Bart (F) ab, nur wenige hundert Meter von Flugplatz von Montbéliard (F) entfernt.

Der Eurocopter des Typs EC 130 war vom Unternehmen Heli-Lausanne gemietet worden. Der Pilot war nicht von Heli-Lausanne gestellt. Es handelte sich um einen Waadtländer Unternehmer, der freundschaftliche Beziehungen zum Baumeisterverband pflegte.

Die französischen Behörden eröffneten eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch. In der Kathedrale in Lausanne wird am Donnerstag eine Gedenkfeier für die fünf Todesopfer abgehalten.

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SDA-ATS