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Zwei Wochen vor der Ski-Freestyle-WM brilliert die Schweizer Cross-Equipe. Marc Bischofberger zelebriert in Val Thorens seinen ersten Erfolg auf der Weltcup-Tour seit seinem Debüt 2013.

Bischofberger überraschte im Land der führenden Skicross-Spezialisten alle. In der vorletzten Runde eliminierte der bald 24-jährige Appenzeller mit Jean-Frédéric Chapuis und Arnaud Bovolenta die beiden Top-Stars der letzten Olympischen Spiele.

Im ersten Final seiner Karriere demonstrierte er Nervenstärke und profitierte von einem harten Rencontre der direkten Konkurrenten. Als der Olympia-Dritte den führenden Schweizer Armin Niederer (4.) vom Idealkurs abdrängte, erfasste Bischofberger die Gunst der Sekunde. Seine eher zurückhaltende Art - er gilt im Zirkus der vielen Draufgänger als eigentlicher Gentleman - zahlte sich für einmal vollumfänglich aus.

Der Coup des Ostschweizers kam ohne Ankündigung. In diesem Winter hatte er bis anhin nur eine marginale Rolle gespielt. Beim Auftakt in Nakiska war Bischofberger bereits in der Qualifikation gescheitert, 24 Stunden vor seinem Triumph stemmte sich der Aussenseiter vergeblich gegen das Out in den Achtelfinals.

Mit seinem Effort hat er sich das Ticket für einen Start an der WM in Kreischberg gesichert. Niederer dürfte ebenso selektioniert werden wie Alex Fiva. Der frühere Gesamtweltcupsieger hat seine Rückenprobleme weitgehend im Griff und reihte sich im dritten Saisonrennen erstmals unter den Top 10 ein.

Im Tableau der Frauen verlängerte die kanadische Olympiasiegerin Marielle Thompson ihre Siegesserie. Die 22-jährige Dominatorin ist derzeit unschlagbar gut und führt das Ranking verlustpunktlos an. Die Schweizerinnen stiessen abermals in den Kreis der Elite vor, überstanden die Runs allerdings nicht ohne Verluste.

Auf dem Weg zu einer Top-4-Klassierung bekämpften sich Sanna Lüdi (4.), Fanny Smith (7.) und die Schwedin Sandra Näslund (8.) bis ans Limit. Aus dem Gerangel resultierten Stürze und Blessuren. Lüdi klagte nach einer suboptimalen Landung über Beschwerden im linken Knie - im Endlauf trat sie nicht mehr an. Sie wird sich nun einer MRI-Untersuchung unterziehen. Smith litt unter Schmerzen und war im kleinen Final chancenlos.

Die Liste der angeschlagenen oder verletzten Schweizerinnen ist wenige Wochen vor dem WM-Auftakt bedrohlich lange. Katrin Müller musste ihre Saison wegen eines Knorpelschadens abbrechen, Jorinde Müller therapiert seit Monaten eine Diskushernie.

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SDA-ATS