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Karachi/Islamabad - In den Flutgebieten Pakistans versuchen die Behörden, zwei Städte mit zusammen 360'000 Einwohnern zu retten. In den Orten Johi und Dadu in der Provinz Sindh im Süden des Landes sei die Lage "ernst".
"Wir unternehmen alles, was wir können, um sie vor den verheerenden Fluten zu retten", sagte der Bewässerungsminister der Provinz, Jam Saifullah Dharejo, der Nachrichtenagentur AFP am Montag.
Von der 300'000-Einwohner-Stadt Dadu sei das Wasser noch etwa 20 Kilometer entfernt. Dort riefen die Behörden die Menschen auf, nicht in Panik zu verfallen. Aus der 60'000-Einwohner-Stadt Johi flohen nach Behördenangaben bereits 80 Prozent der Bevölkerung. Dort hatten die Behörden eine Evakuierung angeordnet.
690'000 Menschen zur Flucht aufgerufenVersucht werden soll vor allem, die Deiche um die rund 320 Kilometer nördlich der Hafenstadt Karachi gelegenen Städte zu verstärken. "Wir haben alle verfügbaren Kräfte auf den Dämmen im Einsatz", sagte Dharejo.
Nach Angaben des Direktors der Katastrophenbehörde der Provinz Sindh, Khair Mohammad Kaloro, wurde ausserdem begonnen, die 30'000-Einwohner-Stadt Mehar und 80 Dörfer der Umgebung zu evakuieren. Insgesamt sind nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa seit Sonntag 690'000 Menschen aufgerufen worden, sich vor dem Hochwasser in Sicherheit zu bringen.
UNO: Hilfsgelder bleiben ausDie UNO beklagte, dass die Hilfe für die Opfer der Jahrhundertflut nachlasse. Sie rief die Staatengemeinschaft zu weiterer Unterstützung auf. Obwohl die Notlage unvermindert andauere, habe der Zustrom von Hilfsgeldern merklich nachgelassen, sagte UNO-Sprecherin Stacey Winston in Islamabad.
Die von den UNO angeforderten 460 Millionen Dollar Nothilfe seien bislang nicht vollständig eingetroffen. Seit etwa einer Woche stagniere die finanzielle Unterstützung bei 321 Millionen Dollar.
Grundbedürfnisse nicht abgedecktWeiter sagte Winston, zwar arbeiteten die Hilfsorganisationen rund um die Uhr, um die Betroffenen mit Lebensmitteln, Trinkwasser, Zelten und Medikamenten zu versorgen. Vielerorts könnten die Grundbedürfnisse aber noch immer nicht gedeckt werden.
Vor allem im Süden des Landes blieb die Lage angespannt. Während die Pegel in Nord- und Zentralpakistan weitgehend gefallen sind, stehen in der Provinz Sindh noch immer riesige Landstriche unter Wasser.

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SDA-ATS