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UEFA-Präsident Aleksander Ceferin ist vom Erfolg europäischer Mannschaften bei der WM nicht überrascht.

"Der Fussball in Europa ist anders organisiert. Es gibt mehr Infrastruktur, mehr technisches Personal. Wir arbeiten ganz anders und der Unterschied wird jedes Jahr immer grösser", sagte der Slowene bei einem Medientermin in Riga.

Die Halbfinals und den Final werde er "sehr entspannt" verfolgen, sagte Ceferin, ohne seinen Favoriten auf den Titelgewinn zu verraten. Mit Frankreich gebe es eine "fantastische moderne Mannschaft", während Belgien und Kroatien über grosse Einzelspieler und ein gutes Team verfügten. "Und England ist so gut, wie sie es seit Jahrzehnten nicht mehr waren", sagte er.

WM-Gastgeber Russland stellte Ceferin ein positives Zwischenzeugnis aus. Die Organisation des Turnier sei aus seiner Sicht "sehr gut" und bislang "ohne grösseren Probleme" gewesen.

Der auch bei der WM heftig diskutierte Videobeweis hat nach Angaben von Ceferin seine Vor- und Nachteile. Es gebe keinen Weg zurück und früher oder später werde er auch in europäischen Wettbewerben eingesetzt werden. "Wir sind nicht gegen dieses System, aber wir sind nicht sicher, ob wir uns voll darauf verlassen können." Beim Turnier in Russland habe der Videobeweis bislang "recht gut" funktioniert.

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SDA-ATS