Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bern - Der Uhu ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht, weil viele Tiere durch Stromschlag an Freileitungsmasten umkommen. Dies geht aus einer Studie der Universität Bern im Wallis hervor. Die Forschenden verlangen deshalb eine Sanierung der Strommasten.
Während die Uhu-Bestände in weiten Teilen Europas leicht steigen, stagnieren diese in der Schweiz oder sind rückläufig, heisst es in der Mitteilung der Universität Bern. Demnach überlebt nur jeder zehnte Uhu im Wallis sein erstes Lebensjahr. Ein Viertel der Tiere stirbt durch Stromschlag an den veralteten Freileitungsmasten.
Die Uhu-Population bleibt nur dank der massiven Zuwanderung aus Frankreich und Italien konstant, fanden die Forscher heraus. Ginge die Zahl der ausländischen Uhus auch nur leicht zurück, würde die Walliser Uhu-Population in kurzer Zeit aussterben.
"Die Elektrofirmen haben eine grosse Verantwortung gegenüber dem Schutz und dem langfristigen Überleben des Uhus und anderer gefährdeten Vogelarten", wird Forschungsleiter Raphaël Arlettaz in der Mitteilung zitiert. Die Firmen seien gebeten, "diese elektrische Fallen umgehend zu sanieren".
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) habe einen aktuellen Katalog der gefährlichen Freileitungsmasten sowie der wichtigsten Sanierungsmassnahmen veröffentlicht. Im Wallis und im Berner Seeland seien schon einzelne Sanierungsmassnahmen eingeleitet worden. Publiziert hat das Forscherteam seine Studienergebnisse in der Zeitschrift "Biological Conservation".

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS