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Mit zur Schau gestellten Brüsten haben mehrere Ukrainerinnen gegen einen aus ihrer Sicht sexistischen Radio-Wettbewerb in Neuseeland protestiert.

Die jungen Frauen postierten sich am Dienstag oben ohne vor dem Standesamt der ukrainischen Hauptstadt Kiew und hielten Protestplakate mit Aufschriften wie "Die Ukraine ist kein Bordell" und "Braut für einen Wilden" in die Höhe.

Die Aktivistinnen der feministischen Gruppierung FEMEN, mit Blumenkränzen geschmückt und mit Brautschleiern ausgestattet, gaben damit ihrem Unmut über einen Wettbewerb des neuseeländischen Radiosenders The Rock FM Ausdruck, dessen Preis eine arrangierte Hochzeit mit einer Ukrainerin ist.

Bei dem Wettbewerb "Gewinne eine Ehefrau" wurde dem Sieger eine "sexy" Ukrainerin versprochen, die "vielleicht für immer seine Frau wird". Er soll zwölf Tage in der Ukraine verbringen und sich unter von einer Heiratsagentur angebotenen Frauen eine aussuchen.

Der Sieger wurde am Montag bei einer Abstimmung der The-Rock-FM-Zuhörer ausgewählt. In einer Mitteilung erklärte eine FEMEN-Aktivistin, Ukrainerinnen seien keine Prostituierten.

In der Ukraine leben mehr als ein Viertel aller Menschen unter der Armutsgrenze. Viele Frauen in der ehemaligen Sowjetrepublik versuchen, einen ausländischen Ehemann zu finden.

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SDA-ATS