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In Grossbritannien sind Unternehmen und Konsumenten nach dem Brexit-Entscheid verunsichert. Sie wollen weniger Geld ausgeben. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA FILE/ANDY RAIN

(sda-ats)

In Grossbritannien mehreren sich die Hinweise auf eine Konjunktureintrübung. Einer am Montag veröffentlichten Umfrage zufolge haben grosse Unternehmen ihre Investitionspläne zusammengestrichen. Zudem gibt es Anzeichen für einen Konsumrückgang.

Der Konjunkturoptimismus der britischen Firmen ging im zweiten Quartal deutlich zurück, wie aus der Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hervorgeht. Grund sei das uneindeutige Ergebnis der Parlamentswahl im Juni.

Mittlerweile 72 Prozent der befragten Finanzchefs gehen davon aus, dass das Geschäftsumfeld sich eintrüben wird durch den geplanten Austritt aus der EU. Der Wert lag noch nie höher. Die Frage ist seit einem Jahr Teil der Erhebung.

Die britische Wirtschaft fordert einen sanften Brexit. Ein abrupter Abschied aus der Gemeinschaft würde ihrer Ansicht nach die Investitionen beeinträchtigen.

Einer Umfrage des Kreditkartenanbieters Visa zufolge fielen die britischen Verbraucherausgaben im zweiten Quartal um 0,3 Prozent geringer aus als vor Jahresfrist. Es war damit das schwächste Vierteljahr seit fast vier Jahren. Der Konsum wird gedämpft von einer anziehenden Inflation und schwachen Einkommenszuwächsen.

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SDA-ATS