Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zürich - Relative Mehrheiten der Wahlberechtigten in den an die Schweiz grenzenden Regionen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien möchten zur Schweiz wechseln. Dies stellt die "Weltwoche" nach einer Befragung von insgesamt 1791 Personen fest.
Die Ergebnisse der Umfrage seien verblüffend, teilte die "Weltwoche" am Mittwoch mit. Publiziert werden die Ergebnisse in der Ausgabe des Wochenmagazins vom (morgigen) Donnerstag. Durchgeführt wurde die Befragung in Baden-Württemberg (D), Vorarlberg (A) Savoyen/Hochsavoyen (F) und Como/Varese (I).
Österreicher und Italiener eher für WechselMehr als die Hälfte (je 52 Prozent) der österreichischen und italienischen Nachbarn sähen es gerne, wenn ihre Region der Schweiz beitreten würde. Unter den deutschen und französischen Nachbarn sind etwas weniger als die Hälfte (48 Prozent) gleicher Ansicht.
Gegen den Wechsel zur Schweiz sprachen sich im Vorarlberg 35 Prozent aus, wie es im vorab zugestellten Artikel der "Weltwoche" heisst. In Como/Varese waren es 44 Prozent, in Baden-Würtemmberg 40 und in Savoyen/Hochsavoyen 39.
Als Exportschlager erwies sich die direkte Demokratie: Zwischen 72 Prozent (Savoyen/Hochsavoyen) und 82 Prozent (Como/Varese) der Wahlberechtigten in den vier Regionen sind der Meinung, dass in ihren Ländern nach dem Vorbild der Schweiz ein solches stärkeres Mitspracherecht eingeführt werden sollte.
Vom steuerlichen und wirtschaftlichen Gesichtspunkt aus beurteilten die Befragten die Sache ähnlich: Zwischen 68 (Vorarlberg und Savoyen/Hochsavoyen) und 78 Prozent (Como/Varese) finden die Schweiz attraktiver als ihr Heimatland. In Deutschland, Österreich und Frankreich machten aber je über 10 Prozent keine Aussage dazu.
Heimatländer sollen in EU bleibenEtwas anders war die Haltung zur EU - die Schweiz ist im Gegensatz zu den Nachbarländern nicht Mitglied. Zwischen 77 (Como/Varese) und 52 Prozent (Vorarlberg) sagten Nein zur Frage, ob ihr Land die EU verlassen sollte. Mehrheiten wollten - ausser in Deutschland - auch die Gemeinschaftswährung Euro behalten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS