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Zürich - Die Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher gehen mit Bauchschmerzen oder einer Verstauchung zum Hausarzt und nicht gleich ins Spital. Die übrigen würden sich vom direkten Gang ins Spital am ehesten durch happige Aufschläge des Sebstbehalts abhalten lassen.
Sieben von zehn Zürcherinnen und Zürchern, die sich heute ohne ärztliche Einweisung im Spital ambulant behandeln lassen, würden dies auch tun, wenn eine Spitalbehandlungsgebühr von 100 Franken erhoben würde. Dies schreibt die Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung zur kantonalen Gesundheitsumfrage 2009.
Eine ebenso geringe Wirkung hätte eine Erhöhung des Sebstbehaltes von heute 10 auf 20 Prozent, wie sie zur Zeit auf Bundesebene im Rahmen von "Managed Care" diskutiert wird. In beiden Fällen würden nur 25 Prozent ihr Verhalten ändern, wie sie angaben.
Eine Änderung der Gewohnheiten brächte erst ein tieferer Griff ins Portemonnaie: Bei einer Selbstbehalt-Erhöhung auf 30 Prozent würden sich immerhin 42 Prozent doch lieber erstmal an den Hausarzt wenden. 54 Prozent liessen sich aber auch davon nicht vom Spitalbesuch abhalten.
Im Rahmen der jährlichen Gesundheitsumfrage des Kantons Zürich unter gut integrierten erwachsenen Kantonsbewohnerinnen und -bewohnern war 2009 zum ersten Mal die ambulante Spitalbehandlung ein Thema. Gefragt wurde, ob man bei Krankheit oder Unfall zunächst zum Hausarzt gehe oder direkt ins Spital.
Von den insgesamt 1605 Befragten waren 254 in den vorangehenden zwölf Monaten zur ambulanten Behandlung im Spital. Knapp drei Fünftel von ihnen (rund 150) waren von einem Arzt eingewiesen worden, die übrigen rund 100 waren von sich aus direkt ins Spital gegangen. Diese wurden nach ihrer Reaktion auf neue Lenkungsmassnahmen der Politik gefragt.

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SDA-ATS