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Rom - Ein vor kurzem in einem römischen Jesuitenorden als möglicher Caravaggio entdecktes Gemälde soll nun doch nicht von dem berühmten Maler stammen. Dies gaben die mit der Untersuchung des Kunstwerks beauftragten Experten am Dienstag in Rom bekannt.
"Das Bild ist mit Sicherheit kein Caravaggio, aber könnte von einem seiner Anhänger aus der Gegend von Neapel stammen", erklärte die städtische Beauftragte der römischen Museen, Rossella Vodret.
Nach Ansicht der Kunsthistoriker weist die Art der Malerei - vor allem die Darstellung des Lichts und der dunkle Hintergrund - durchaus auf einen Einfluss Caravaggios hin. Unter anderem Material und Darstellung der Perspektive sprächen jedoch gegen den lombardischen Meister als Urheber.
Im September sollten dennoch weitere Analysen durchgeführt werden, hiess es. Auf das Bild waren die Experten bei Vorbereitungen einer der zahlreichen Ausstellungen zu Caravaggios 400. Todestag gestossen, der in diesem Jahr begangen wird. Es zeigt den heiligen Sankt Laurentius von Rom, der als Märtyrer zu Tode gequält wurde.
Michelangelo Merisi, nach dem Herkunftsort seiner Eltern Caravaggio genannt, hatte im Frühbarock mit seinen damals neuartigen scharfen Hell-Dunkel-Kontrasten die Malerei revolutioniert. Lange vergessen und erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt, gilt der 1571 geborene Künstler heute als einer der Grossen der Malerei.

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SDA-ATS