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In Ungarn haben rechtsradikale Fussball-Hooligans den Vorsitzenden der Raoul-Wallenberg-Gesellschaft zusammengeschlagen. Bei dem Zwischenfall während eines Spiels am Sonntag in Budapest sei ihm das Nasenbein gebrochen worden, sagte Ferenc Orosz am Montag der Nachrichtenagentur MTI.

Die für ihre antisemitischen Ausfälle berüchtigten Fans des Clubs Ferencvaros hätten ihn zuvor als "jüdischen Kommunisten" beschimpft. Auslöser sei seine Aufforderung gewesen, mit "Sieg Heil"-Rufen aufzuhören. Die Budapester Polizei nahm wegen schwerer Körperverletzung Ermittlungen gegen Unbekannt auf.

Die Raoul-Wallenberg-Gesellschaft setzt sich für den Schutz der Minderheiten in Ungarn ein. Ihr Namensgeber, der schwedische Diplomat Raoul Wallenberg (1912 - ca. 1947), hatte im Zweiten Weltkrieg rund 30'000 Juden vor dem Holocaust gerettet.

Ungarn steht wegen der Duldung antisemitischer und rassistischer Zwischenfälle immer wieder im Rampenlicht. Am kommenden Sonntag tagt das Plenum des Jüdischen Weltkongresses (WJC) in Budapest. Dieser Tagungsort sei gewählt worden, um ein "starkes Zeichen gegen den Antisemitismus zu setzen", hatte WJC-Präsident Ronald Lauder im Vorfeld erklärt.

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SDA-ATS