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Die ungleiche Einkommensverteilung und die steigende Arbeitslosigkeit sind die Herausforderungen im nächsten Jahr. Doch auch ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen zählen gemäss dem Weltwirtschaftsforum (WEF) zu den grössten Sorgen für die Weltgemeinschaft.

Der zunehmende geostrategische Wettbewerb (Platz 4 auf der Rangliste) oder auch der zunehmende Nationalismus (Platz 8) werden in einer Studie vom Freitag als weitere Entwicklungstrends genannt.

Das WEF hat in der Studie "Outlook on the Global Agenda 2015" jene Themen definiert, welche die Führungskräfte in den nächsten Monaten am meisten beschäftigen werden. Befragt wurden weltweit 1800 Experten. Sie stammen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft, aber auch aus Forschung, öffentlichen Institutionen, Verwaltungen und internationalen Organisationen.

Die Befragten nannten an dritter Stelle den Mangel an Führung als Problem, mit dem sie in den nächsten 12 bis 18 Monaten konfrontiert seien. Der Führungsmangel war in der Studie im Vorjahr noch auf Platz 7.

Die globale Führungskrise ist gemäss WEF nur gemeinsam lösbar. Wichtig wären in diesem Zusammenhang Innovation und Zusammenarbeit, und nicht Isolation, nationalistische Rhetorik und geopolitische Machtkämpfe.

Weiter genannt werden als Problemfelder die Schwächung der repräsentativen Demokratie (Rang 5), die Umweltverschmutzung in Entwicklungsländern (6), Unwetter (7), Wasserknappheit (9) sowie die Bedeutung der Gesundheit in der Wirtschaft (10).

Die zunehmende Bedeutung der Gesundheit in der Wirtschaft sei ein Anzeichen für die symbiotische Verbindung zwischen einer gesunden Bevölkerung und einer gesunden Wirtschaft, heisst es dazu. Das WEF appelliert, diese Trends nicht nur als Herausforderungen, sondern auch als Chancen zu sehen.

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SDA-ATS