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Nach dem glimpflich verlaufenen Flugzeugabsturz vor Bali sind die Piloten negativ auf Drogen getestet worden. Bei den Urin-Tests seien weder Spuren von Alkohol noch von Drogen gefunden worden, teilte ein Behördensprecher heute mit.

Experten mutmassen, ein plötzlicher Scherwind könnte die Beinahe-Katastrophe am Samstag verursacht haben. Mit vorläufigen Ermittlungsergebnissen wird aber erst in Monaten gerechnet.

Die erst ein Jahr alte Boeing 737-800 mit 108 Personen an Bord war beim Landeanflug ins Meer gestürzt. Obwohl die Maschine auseinanderbrach, kam kein einziger Insasse ums Leben, 52 Passagiere mussten allerdings mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Wrack soll geborgen werden

Im Laufe des Tages wollten die Ermittler das Wrack an den Strand bringen und den Stimmrekorder bergen. Technische Pannen gelten indes als wenig wahrscheinlich, weil das Flugzeug noch neu war.

Branchenkenner schliessen Wettereinflüsse wie einen plötzlichen starken Scherwind nicht aus. "Wenn dieser die Maschine während des Landeanflugs getroffen hat, könnten die Piloten nicht genug Zeit zum Reagieren gehabt haben", sagte der Chefkorrespondent des Magazins "Orient Aviation", Tom Ballantyne, der Nachrichtenagentur AFP.

Die Fluggesellschaft Lion Air gilt als unsicher, in der EU, der Schweiz und in den USA darf sie wegen Sicherheitsrisiken nicht landen. Konkrete Hinweise, was das Unglück am Samstag ausgelöst haben könnte, gab es bis zum Montag nicht.

Der Pilot galt mit mehr als 10'000 absolvierten Flugstunden als erfahren, und nach Angaben von Lion Air waren er und sein Co-Pilot in guter gesundheitlicher Verfassung.

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SDA-ATS