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Genf - Die Angst vor Aids lässt viele junge Menschen in Afrika nach UNO-Angaben beim Sex vorsichtiger werden. "Die jungen Leute gehen (bei der Prävention) voran", sagte der Chef des UNO-Aidsprogramms UNAIDS, Michel Sidibé, am Dienstag in Genf.
Sie hätten später Sex, weniger Partner und benutzten mehr Kondome als vor einigen Jahren. Dieser Trend sei weltweit zu beobachten, besonders aber in den stark betroffenen Ländern Schwarzafrikas. UNAIDS stellte seine Studie "Outlook 2010" im Vorfeld der 18. Internationalen Aidskonferenz (18. bis 23. Juli) in Wien als Diskussionsgrundlage vor.
Weltweit lebten etwa fünf Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren mit einer HIV-Infektion, vier Millionen davon in Ländern Schwarzafrikas. In mehr als einem Dutzend dieser Länder wurde in den vergangenen Jahren jedoch ein deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen in dieser Altersgruppe beobachtet.
Als Grundlage dieser Beobachtung dient die Untersuchung schwangerer junger Frauen in Kliniken. So sank in Kenia die Zahl der HIV-Infizierten in dieser Gruppe von 2000 bis 2005 um beeindruckende 60 Prozent. In mehreren Ländern gehe der Rückgang der HIV-Häufigkeit mit einem veränderten Sexualverhalten einher, betonte UNAIDS.

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SDA-ATS