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UNO-Gesandte kritisiert Kongo als "Vergewaltigungshauptstadt"

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2010 - 08:13 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Die UNO-Sondergesandte gegen sexuelle Gewalt in Konfliktregionen, Margot Wallström, hat die Demokratische Republik Kongo als "Vergewaltigungshauptstadt der Welt" kritisiert.
"Frauen sind dort immer noch nicht unter ihrem eigenen Dach, in ihren eigenen Betten sicher, wenn die Nacht hereinbricht", sagte Wallström am Dienstag, als sie den UNO-Sicherheitsrat über ihre kürzlich beendete Reise in das zentralafrikanische Land unterrichtete. Die Schwedin forderte das Gremium auf, zu handeln, damit die Täter nicht länger straffrei blieben.
Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) werden im Kongo jeden Tag durchschnittlich 14 Frauen sexuell bedrängt. Seit Jahresbeginn wurden laut Vereinten Nationen mehr als 1200 Frauen Opfer sexueller Gewalt. Hilfsorganisationen prangern regelmässig die fehlende Verurteilung der Täter vor allem im konfliktgebeutelten Osten des Landes an.

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