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UNO hebt Waffenembargo gegen Liberias Regierung auf

Dieser Inhalt wurde am 17. Dezember 2009 - 21:21 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat das seit 2003 geltende Waffenembargo gegen die Regierung von Liberia aufgehoben. Die 15 Mitgliedsstaaten votierten in New York einstimmig dafür, der liberianischen Regierung und den Streitkräften wieder den Erwerb von Waffen zu gestatten.
Weiter in Kraft bleibt das Waffenembargo gegen nicht-staatliche Gruppen und Einzelpersonen auf liberianischem Gebiet. Auch das Reiseverbot gegen Vertraute des früheren Machthabers Charles Taylor, dem derzeit in Den Haag der Prozess gemacht wird, soll weiter in Kraft bleiben.
In der Resolution wird die teilweise Aufhebung des Waffenembargos mit den "konstanten Fortschritten" bei der Stabilisierung Liberias seit dem Amtsantritt von Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf im Januar 2006 begründet.
Zwischen 1989 und 2003 hatte in dem westafrikanischen Land ein blutiger Bürgerkrieg getobt. Die Konfliktparteien hatten sich Waffen unter anderem durch den illegalen Verkauf von Diamanten und Tropenhölzern beschafft.

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