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Die Hilfsorganisationen der Vereinten Nationen in Syrien bereiten sich nach Angaben von UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos auf einen Militärschlag vor. Die UNO-Helfer seien aber "fest entschlossen", ihre Arbeit fortzusetzen.

Die Notfallpläne würden ständig an die Lage angepasst für den Fall, dass sich infolge einer Militärintervention die Notlage verschärfe und die Flüchtlingszahlen nach oben schnellten, sagte Amos nach ihrer Rückkehr aus Syrien in Beirut.

Die UNO hat rund 4500 Mitarbeiter im Land, von denen die meisten Syrer sind. Diese Hilfskräfte wollten weiter in Syrien bleiben und helfen - trotz der "Auswirkungen einer möglichen Militäraktion auf sie selbst und ihre Familien", sagte Amos in einer Videoschaltung aus der libanesischen Hauptstadt.

Der Bürgerkrieg in Syrien hat bislang 4,25 Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen gemacht und zwei Millionen Menschen in die Flucht ins Ausland getrieben, insbesondere in den Libanon, die Türkei und den Irak.

Die USA bereiten nach einem mutmasslichen Einsatz von Chemiewaffen am 21. August bei Damaskus einen Militärschlag gegen die Regierung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vor. Auch Frankreich ist dazu entschlossen.

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SDA-ATS