Navigation

UNO-Netzwerk soll gegen Gewalt gegen Frauen mobil machen

Dieser Inhalt wurde am 25. November 2009 - 06:46 publiziert
(Keystone-SDA)

New York - Die Vereinten Nationen wollen mit einem "Netzwerk von Männern in wichtigen Positionen" gegen die Gewalt gegen Frauen mobil machen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon stellte in New York das Netzwerk vor.
Bereits gehören 14 bedeutende Persönlichkeiten dem Netzwerk an, unter ihnen der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero, Italiens Aussenminister Franco Frattini, der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu und der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho.
Sie alle hätten sich im Kampf gegen die Gewalt gegen Frauen verdient gemacht, sagte Ban. Dem Netzwerk sollten aber noch weitere Männer beitreten.
Weltweit würden 70 Prozent der Frauen in ihrem Leben mindestens einmal Opfer männlicher Gewalt, sagte Ban. Bei den Tätern handle es sich meist um ihre Ehemänner, festen Freunde oder um andere Männer aus ihrem Bekanntenkreis.
Weltweit sollten sich Jungen und Männer gegen die Gewalt gegen Frauen einsetzen, forderte Ban: "Wenn ihr Zeugen von Gewalt gegen Frauen oder Mädchen werdet: Bleibt nicht passiv. Handelt und treten gegen die Gewalt ein. Vereint euch, um etwas zu verändern." Das Netzwerk wurde anlässlich des Internationalen Tags der Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November gegründet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?