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"Sehr eng zusammengearbeitet": Der britische UNO-Botschafter Peter Wilson über den jüngsten Resolutionsentwurf zu Syrien. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/BEBETO MATTHEWS

(sda-ats)

Der UNO-Sicherheitsrat hat sich erneut uneins gezeigt im Hinblick auf Sanktionen gegen das syrische Regime wegen dessen Chemiewaffeneinsätzen. Die USA, Frankreich und Grossbritannien kündigten am Freitag (Ortszeit) in New York eine entsprechende Resolution an.

Mehrere Untersuchungen hatten dem syrischen Regime den Einsatz von Chemiewaffen nachgewiesen. "Wir haben an der Resolution sehr eng zusammengearbeitet und wollen sie in den kommenden Tagen vorlegen", sagte Grossbritanniens UNO-Botschafter Peter Wilson vor Journalisten.

Russland werde gegen eine solche Resolution jedoch ein Veto einlegen, sagte der stellvertretende russische UNO-Botschaft Wladimir Safronkow. Damit könnte eine Resolution das Gremium nicht passieren. Die Untersuchungen seien nicht objektiv und unabhängig gewesen, sagte Safronkow.

Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, kritisierte Russland scharf. "Das ist lächerlich. Wie lange will Russland das syrische Regime noch babysitten und Ausreden erfinden?"

SDA-ATS

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