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Die UNO und Menschenrechtsorganisationen warnen nach dem Ende des Machtkonflikts in der Elfenbeinküste vor Racheakten in dem westafrikanischen Land.

Der neue Machthaber Alassane Ouattara müsse dafür sorgen, dass den Anhängern seines Gegenspielers Laurent Gbagbo nichts passiere, sagte ein UNO-Sprecher am Dienstag in New York. Das habe Ban in einem langen Telefongespräch mit Ouattara deutlich gemacht.

Sprecher von Amnesty International und Human Rights Watch zeigten sich am Mittwoch besorgt über die andauernde Verfolgung von Gbagbo-Anhängern vor allem in der Hafenstadt Abidjan und im Westen des Landes. Dort sind bereits Tausende auf der Flucht.

Waffenfunde

Französische Truppen haben unterdessen mehrere Waffenverstecke entdeckt, die den Kämpfern Gbagbos noch lange eine Fortsetzung des Kampfes ermöglicht hätten.

In mehreren Villen von Gbagbo-Anhängern seien unter anderem Raketen und Mörsergeschosse sichergestellt worden, berichtete der britische Sender BBC am Mittwoch. Die Waffen und Munition hätten gereicht, "um einen neuen Krieg zu beginnen", hiess es unter Berufung auf französisches Militär.

Viele Opfer

Während des Machtkampfes waren nach UNO-Schätzungen allein in den vergangenen Tagen fast 540 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Menschen vor allem aus der Hafenstadt Abidjan sind vor der Gewalt geflohen. Ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ging sogar von noch mehr Opfern aus.

Nicht nur Gbagbos Sicherheitskräfte sollen Verbrechen begangen haben. Im Westen des Landes wurden nach dem Fund Hunderter Leichen auch Ouattaras Truppen ethnisch motivierter Morde bezichtigt.

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SDA-ATS