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New York/Colombo - Der Konflikt zwischen den Vereinten Nationen und der Regierung von Sri Lanka wegen der Untersuchung möglicher Kriegsverbrechen hat sich verschärft. UNO-Chef Ban Ki Moon rief seinen Sondergesandten in dem südasiatischen Land, Neil Buhne, zu Beratungen nach New York zurück.
Gleichzeitig wurde die Schliessung des Büros des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) in Sri Lanka veranlasst, wie es am Donnerstag am UNO-Hauptsitz in New York hiess.
Bei dem Disput geht es um geplante UNO-Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in Sri Lankas Bürgerkrieg. Aus Protest gegen die Untersuchung war Bauminister Wimal Weerawansa in den unbefristeten Hungerstreik getreten.
Unterstützt wird der Minister nach Angaben seiner Partei, der nationalistischen NFF, von etwa 100 Anhängern. Diese demonstrieren bereits seit Dienstag vor den UNO-Büros.
Mit dem Hungerstreik will die NFF die Auflösung des von Ban eingesetzten Expertengremiums erzwingen. Das soll mögliche Verletzungen von Menschenrechten und des Völkerrechts in der letzten Phase des Bürgerkriegs gegen die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) untersuchen.
Regierungstruppen hatten die Rebellen im Mai 2009 nach 25 Jahren militärisch besiegt. Der Konflikt zwischen Colombo und den Befreiungstigern hat nach Schätzungen bis zu 100'000 Menschen das Leben gekostet.
Allein in den letzten Wochen des Bürgerkrieges sollen mehr als 20'000 tamilische Zivilisten getötet worden seien, die meisten davon durch Beschuss von Sri Lankas Militär.

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SDA-ATS