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Die Schweizer Militärjustiz hat einen Unteroffizier wegen der Vergewaltigung einer Soldatin zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilt. Ein erstinstanzliches, härteres Urteil hatte der Unteroffizier angefochten. Die Tat ereignete sich 2008.

Mit der Verurteilung degradierte das Militärappellationsgericht den Unteroffizier zum Soldaten. Martina Hugentobler, Sprecherin des Oberauditorates, bestätigte am Freitag eine Meldung der Westschweizer Zeitungen "Tribune de Genève" und "24 Heures". Das Urteil war am 23. März in Rolle VD eröffnet worden.

Die Verhandlung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Gericht habe dem Verurteilten eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit attestiert, weil er zur Tatzeit Alkohol konsumiert habe, sagte Hugentobler.

Gemäss dem erstinstanzlichen Urteil, das 2011 ergangen war, hätte der Unteroffizier laut der Sprecherin eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten bedingt erhalten und sechs Monate davon absitzen müssen.

Wiederholungskurs

Die Tat ereignete sich 2008 während eines feuchtfröhlichen Abends in einem Wiederholungskurs in einer Deutschschweizer Kaserne. Deren Standort wollte die Militärjustiz nicht bekannt geben. Eine Untersuchung wurde umgehend aufgenommen, dabei aber Diskretion gewahrt.

SDA-ATS