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Zürich - Unwetter, Naturkatastrophen und Abschreibungen haben dem Versicherer Zurich Financial Services (ZFS) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Gewinn schrumpfte im ersten Halbjahr um 16 Prozent auf 1,642 Mrd. Dollar.
Belastet wird das Resultat von Abschreibungen in Höhe von insgesamt 763 Mio. Dollar, wie der Konzern am Donnerstag bekannt gab. Alleine das unlängst aufgegebene Geschäft mit gewerblichen Immobilienkrediten in Irland und Grossbritannien schlug mit 330 Mio. Dollar negativ zu Buche.
Beeinflusst wurde das Ergebnis allerdings auch durch buchhalterische Anpassungen bei Absicherungsgeschäften auf ein geschlossenes US-Lebensversicherungsportfolio. Ohne diese Änderungen wäre der Gewinn gestiegen, hiess es weiter. Vor einem Jahr hatte ZFS noch einen Reingewinn von 1,254 Mrd. Dollar ausgewiesen.
Der so genannte operative Gewinn (Business Operating Profit, BOP) sank um 10 Prozent auf 2,286 Mrd. Dollar. Der BOP klammert das Anlageergebnis und andere Einflüsse aus und gilt im Zurich-Konzern als massgebliche Leistungskennzahl.
Erwartungen leicht verfehlt
Das gesamte Geschäftsvolumen der Gruppe, bestehend aus Bruttoprämien und Policengebühren, Beiträgen mit Anlagecharakter und Managementgebühren, legte um 3 Prozent auf 34,9 Mrd. Dollar zu.
Damit hat ZFS die Erwartungen der Finanzgemeinde leicht verfehlt. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Reingewinn von 1,689 Mrd. Dollar und einem BOP von 2,361 Mrd. Dollar gerechnet.
Die Analysten waren indes jedoch geteilter Meinung. Während Michael Klien von Chevreux von Halbjahreszahlen im Rahmen der Erwartungen sprach, beurteilte ZKB-Analyst Georg Marti das Zahlenset zwar als solide, dennoch könne es die Erwartungen insgesamt nur knapp erfüllen.
Auch die Bank Vontobel zeigte sich enttäuscht über den operativen Gewinn und die Combined Ratio. An der Schweizer Börse schloss die Aktie um 4,3 Prozent im Minus bei 238.90 Franken.

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SDA-ATS