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Bogota - Im Streit mit dem Nachbarland Venezuela zeigt sich Kolumbien um Deeskalation bemüht. "Kolumbien hat niemals daran gedacht, den Bruderstaat anzugreifen", erklärte der scheidende kolumbianische Präsident Alvaro Uribe am Samstag.
Anderslautende Behauptungen von Venezuelas Staatschef Hugo Chavez dienten lediglich der Täuschung seiner eigenen Bürger. Kolumbien greife jetzt auf das Völkerrecht zurück, um durchzusetzen, dass die venezolanische Regierung ihren Verpflichtungen nachkomme und nicht mehr kolumbianische Rebellen auf ihrem Staatsgebiet dulde.
Erst am Freitag hatte Chavez erklärt, er habe Truppen an die Grenze verlegt, um auf einen kolumbianischen Angriff reagieren zu können.
Der seit langem schwelende Konflikt zwischen beiden Staaten war vor etwa einer Woche eskaliert. Der Sozialist Chavez brach die Beziehungen zum Nachbarn ab und ordnete für das Grenzgebiet höchste Alarmbereitschaft an. Damit reagierte er auf Vorwürfe aus Kolumbien, er dulde 1500 kolumbianische Farc-Rebellen auf venezolanischem Staatsgebiet.
Trotzdem Treffen vereinbart
Doch alle diplomatischen Stricke scheinen nicht gerissen zu sein: Chavez zufolge werden sich die Aussenminister beider Länder nach der Amtsübernahme der neuen kolumbianischen Regierung treffen. Der neue kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos wird am 7. August in sein Amt eingeführt. Der frühere Verteidigungsminister gilt als enger Vertrauter des Konservativen Uribes, der 2002 erstmals Präsident geworden war.
Uribes Regierung war es mit Unterstützung der USA gelungen, die einstmals mächtige Farc auf entlegene ländliche Gebiete zurückzudrängen. Dessen ungeachtet gehören Anschläge und Überfälle auf Sicherheitskräfte zur alltäglichen Realität in Kolumbien.

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SDA-ATS