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US-Aussenminister John Kerry hat Israelis und Palästinenser zu einem Ende der Gewalt im Nahen Osten aufgerufen. Kerry zeigte sich zuversichtlich, dass beide Seiten zur Deeskalation bereit sind.

"Es ist entscheidend, dass all diese Hetze und all diese Gewalt aufhört", sagte er am Donnerstag zum Auftakt eines Treffens mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Berlin. Es müssten Schritte ergriffen werden, um die gegenseitigen Beschuldigungen zu überwinden.

Anders als Kerry machte Netanjahu den Palästinensern schwere Vorwürfe und bezichtigte deren Präsidenten Mahmud Abbas erneut der Lüge.

"Es ist keine Frage, dass diese Welle der Gewalt direkt angetrieben wird von Hetze - Hetze der Hamas, Hetze der islamistischen Bewegung in Israel und Hetze - es tut mir leid, das sagen zu müssen - von Präsident Abbas und der Palästinensischen Autonomiebehörde", sagte der israelische Regierungschef. "Um Hoffnung zu erlangen, müssen wir den Terrorismus stoppen. Um den Terrorismus zu stoppen, müssen wir die Hetze stoppen."

Netanjahu hatte vor seiner Reise nach Berlin seinerseits mit Äusserungen Widerspruch und Empörung ausgelöst, wonach der ehemalige palästinensische Grossmufti von Jerusalem, Amin al-Husseini, Nazi-Diktator Adolf Hitler zur Ermordung der Juden in Europa angestiftet haben soll.

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The citizens' meeting

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SDA-ATS