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Die US-Botschaft in Haiti hat Zweifel an den Ergebnissen der Parlamentswahl. Gemäss den definitiven Zahlen hätten 17 Kandidaten für die Abgeordnetenkammer und ein Kandidat für einen Senatorenposten Tausende Stimmen mehr erhalten als in den vorläufigen Ergebnissen.

Für die Veränderungen, von denen ausser in zwei Fällen die Partei des scheidenden Präsidenten René Préval profitiere, sei keine Erklärung gefunden worden, teilten die US-Diplomaten am Freitag mit. "Ohne öffentliche Erklärung und eine Überprüfung steht die Legitimität der Sitzgewinne in Frage", hiess es.

Die Vereinten Nationen meldeten ebenfalls Bedenken an. Und Haitis neu gewählter Präsident Michel Martelly will Vorwürfe prüfen lassen, wonach bei der Parlamentswahl massiv betrogen wurde. Den scheidenden Staatschef René Préval rief er auf, die Wahlergebnisse vor ihrer Überprüfung auf keinen Fall zu anerkennen.

Prévals Partei gewann laut dem am Mittwoch veröffentlichten Endergebnis 46 der 99 Sitze in der Abgeordnetenkammer und errang 17 der 30 Sitze im Senat. Damit kann sie starken Einfluss nehmen auf die Bildung einer neuen Regierung nach der Amtseinführung des neu gewählten Präsidenten Martelly.

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SDA-ATS