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"Ich weiss nicht, was bei diesem Treffen passiert ist": US-Geheimdienstdirektor Dan Coats. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

(sda-ats)

US-Geheimdienstdirektor Dan Coats hat auch Tage nach dem Vier-Augen-Gespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin in Helsinki keine Kenntnis vom Inhalt der Unterredung. Er war laut eigenen Angaben gegen ein solches Gespräch.

"Ich weiss nicht, was bei diesem Treffen passiert ist", sagte Coats am Donnerstag bei einem Sicherheitsforum in Aspen im US-Bundesstaat Colorado. Es sei das "Vorrecht des Präsidenten", seine Gespräche mit Putin für sich zu behalten, sagte Coats. Er machte jedoch deutlich, dass er mit Trumps Entscheidung zu einem Vier-Augen-Gespräch mit Putin nicht einverstanden gewesen sei. Er hätte "einen anderen Weg" vorgeschlagen, sagte der US-Geheimdienstkoordinator.

Coats äusserte sich nach Medienberichten zu russischen Angaben, wonach Trump und Putin bei der mehr als zweistündigen Unterredung nicht näher genannte Vereinbarungen trafen.

Überrascht von Idee zu Putin-Besuch

Coats hatte nach dem bilateralen Gipfel in Helsinki, bei dem Trump öffentlich Zweifel an den Erkenntnissen seiner eigenen Geheimdienste zu den russischen Cyberangriffen im US-Wahlkampf 2016 geäussert hatte, eine aussergewöhnliche Erklärung abgegeben. Darin verteidigte er die Schlussfolgerungen der ihm unterstellten Behörden zur russischen Einmischung in die Wahl 2016.

"Ich musste das richtig stellen, das war meine Pflicht", sagte Coats dazu am Donnerstag in Aspen. "Es war wichtig, Stellung zu beziehen im Namen der Geheimdienste und im Namen des amerikanischen Volkes."

Coats zeigte sich zudem überrascht über die Ankündigung vom Donnerstag, wonach Gespräche über einen Besuch Putins im Weissen Haus in diesem Jahr geführt werden.

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SDA-ATS