Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die US-Grossbank Wells Fargo bereitet sich auf schwächere Geschäfte vor. Sie bestätigte am Mittwochabend (Ortszeit), ihr Sparprogramm zu verschärfen. Zusätzlich zu den in diesem Quartal bereits verkündeten 3000 Stellen sollen nun weitere 1800 Jobs gestrichen werden.

Wells Fargo gehört zu den grössten Gewinnern der Finanzkrise. Das Institut eilte zuletzt von einem Rekordgewinn zum nächsten. Dabei profitierte die Bank von der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank und deren besonderen Stützungsmassnahmen für den Immobiliensektor.

Die günstigen Konditionen nutzten viele Amerikaner, um alte Kredite zu refinanzieren oder neue Häuser auf Pump zu kaufen. Das trieb das Geschäft von Wells Fargo an.

Doch die inzwischen wieder steigenden Zinsen für Hausbesitzer bremsen die Geschäfte. Dazu reichte schon die Andeutung einer Wende der Geldpolitik der Notenbank Fed im Frühjahr. Wells Fargo bekam das sofort zu spüren. Finanzchef Timothy Sloan kündigte vor zwei Wochen an, dass das Neugeschäft mit Immobilienkrediten im dritten Quartal im Vergleich zur vorherigen Periode um knapp 30 Prozent auf 80 Mrd. Dollar sinken dürfte.

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

SDA-ATS