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Konsumenten in den USA sind derzeit wenig ausgabefreudig. (Symbol)

KEYSTONE/AP/DANNY JOHNSTON

(sda-ats)

Die US-Konsumenten haben ihre Ausgaben im Juni erneut kaum gesteigert. Der private Konsum legte nur um 0,1 Prozent zum Vormonat zu.

Dies teilte das Handelsministerium in Washington am Dienstag mit. Im Mai hatte es noch einen Zuwachs von 0,2 Prozent gegeben. Der private Konsum steht für gut zwei Drittel der Wirtschaftskraft und bildet damit das Rückgrat der amerikanischen Konjunktur.

Die US-Notenbank Fed, die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat die Konsumdaten stets im Auge. Sie hofft, dass der Aufschwung auch im Portemonnaie der Konsumenten ankommt und die Preise im Zuge steigender Löhne anziehen.

Die Fed strebt eine Teuerungsrate von zwei Prozent an und achtet besonders auf Preisveränderungen bei persönlichen Ausgaben der Konsumenten, wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten aussen vor bleiben.

Dieser Wert lag im Juni wie bereits im Mai mit 1,5 Prozent noch unter der Fed-Zielmarke. Zunächst waren für Mai nur 1,4 Prozent errechnet worden.

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SDA-ATS