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James Turrell feiert am 6. Mai seinen 70. Geburtstag. Der US-amerikanische Künstler gilt als Meister des Lichts.

Monatelang kreuzte James Turrell immer wieder in einem kleinen Flugzeug über dem US-Bundesstaat Arizona, bis er gefunden hatte, wonach er suchte: einen erloschenen Vulkankrater.

1974 kaufte der US-Künstler den Roden Krater. Der erloschene Kegel wurde zum Lebensprojekt des Lichtkünstlers. Daraus will er bis heute ein Observatorium als Museum bauen.

Aber die Gelder fliessen nur langsam und so kommt es, dass auch an seinem 70. Geburtstag am kommenden Montag, fast vier Jahrzehnte nach Beginn der Arbeit, der Krater noch nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Vordenker der Lichtkunst

Auch wenn das Lebensprojekt noch immer nicht fertiggestellt ist - mit seinen in mehr als 25 Ländern ausgestellten Licht-Installationen hat Turrell schon lange Weltruhm erlangt.

"Licht ist das, was wir normalerweise nur benutzen, um andere Dinge zu erhellen", sagte der Künstler einmal. "Ich interessiere mich für Licht, das selbst eine Dinglichkeit hat, das also nicht andere Dinge erhellt, sondern selbst zur Erleuchtung wird."

Als einer der ersten Künstler arbeitet er in den 1960er Jahren mit Licht als Kunst und gilt heute als Vordenker, als Meister des Lichts.

Ursprünglich studierte der im kalifornischen Pasadena geborene Turrell Mathematik und Psychologie, aber besonders faszinierte ihn schon in der Universität das Licht der Dia-Projektoren. Er begann zu experimentieren, verdeckte Fenster teilweise, um bestimmte Effekte zu erzeugen.

Schweizer Projekt in Argentinien

Schnell bekam Turrell Aufträge, zunächst in den USA, dann weltweit. Heute verkaufen sich seine Werke für Millionenbeträge. Der Schweizer Geschäftsmann Donald Hess erwarb gleich eine ganze Reihe von Installationen und liess Turrell dazu ein Museum mitten in den argentinischen Anden bauen.

Für das Kunstmuseum Wolfsburg entwirft der in Arizona lebende Künstler 2009 seine bis dahin grösste Installation. Zum 70. Geburtstag wird er in seinem Heimatland nun gleich mit drei Retrospektiven gefeiert: In Houston, Los Angeles und New York.

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SDA-ATS