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Säbelrasseln in der Luft: Die USA fliegen mit zwei US-Bombern des Typs B-1B Lancer an die Grenze zu Nordkorea. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA USAF/DOUGLAS C. BRUNELLE

(sda-ats)

Deutliches Warnsignal an Nordkorea: Zwei US-Langstreckenbomber sind für ein gemeinsames Abschreckungsmanöver mit der südkoreanischen und japanischen Luftwaffe in die Konfliktregion entsandt worden.

Die zehnstündige Übung mit den beiden Überschallmaschinen vom Typ B-1B Lancer sei eine Reaktion auf Nordkoreas jüngsten Test einer ballistischen Interkontinentalrakete und auf das Atomwaffenprogramm des Landes, teilte das US-Militär am Samstagmorgen mit.

Die von südkoreanischen F15-Kampfjets und amerikanischen F16-Maschinen begleiteten Bomber seien bis an die Militärische Demarkationslinie zwischen den verfeindeten Nachbarstaaten herangeflogen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Verteidigungskreise.

Gemeinsam hätten die Flugzeuge einen Angriff auf nordkoreanische Ziele simuliert, hiess es weiter. Auf dem Rückweg zu ihrem Stützpunkt auf der Pazifikinsel Guam flogen die Bomber nach offizieller Darstellung im Verbund mit F2-Kampfjets der japanischen Luftwaffe.

"Nordkoreas Vorgehen ist eine Bedrohung für unsere Verbündeten, Partner und für unser Heimatland", erklärte US-Luftwaffengeneral Terrence O'Shaughnessy. Man stehe für den Ernstfall bereit, "um das volle tödliche Potenzial unserer alliierten Streitkräfte zu entfesseln".

Nordkorea hatte am Dienstag - am Unabhängigkeitstag der USA und kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg - erstmals eine Interkontinentalrakete getestet. US-Präsident Donald Trump drohte Machthaber Kim Jong Un daraufhin mit einer harten Reaktion.

Die Regierung in Washington befürchtet unter anderem, dass das isolierte Land mit Atomsprengköpfen versehene Langstreckenraketen baut, die US-Territorium erreichen können.

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SDA-ATS