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Fed-Chefin Janet Yellen macht Nägel mit Köpfen. Ab kommenden Monat soll die aufgeblähte Bilanz der US-Notenbank langsam abgebaut werden.

KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS

(sda-ats)

Die US-Notenbank Fed beginnt mit dem Abbau ihrer in den Jahren nach der Finanzkrise auf 4,5 Billionen Dollar angeschwollenen Bilanz. Keine Änderungen gibt es an der Zinsfront.

Die Währungshüter gaben am Mittwoch in Washington bekannt, dass das bereits von langer Hand vorbereitete Manöver ab Oktober anlaufen soll. Die Fed macht damit einen Schritt hin zur Normalität, da sie lange die Konjunktur mit einer Geldflut gestützt hat. Diese wird nun erstmals etwas eingedämmt.

Auslaufende Wertpapiere aus dem Bestand der Notenbank werden dann zu einem Teil nicht mehr ersetzt. Die bislang konstant gehaltene Bilanzsumme kann so nun monatlich um zweistellige Milliardensummen schrumpfen.

Der Abbau erfolgt schrittweise, wobei sich das Tempo mit der Zeit erhöht. Wie stark das Portfolio letztlich eingedampft wird, ist noch offen: Dass das Vorkrisen-Niveau von unter einer Billion Dollar wieder erreicht wird, gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Erwartungsgemäss unverändert beliess die US-Notenbank den Leitzins. Dieser bewegt sich weiterhin in einem Zielkorridor von 1,00 bis 1,25 Prozent. Die Fed hatte den Zins zuletzt im Juni leicht erhöht. Die nächste Erhöhung erwarten die Märkte für den Dezember dieses Jahres.

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SDA-ATS