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US-Regierung sieht Terrorgefahr so hoch wie seit 2001 nicht mehr

Die US-Ministerin für innere Sicherheit, Janet Napolitano, schätzt die Gefahr neuer Terroranschläge in den USA so hoch ein wie seit den Flugzeugattentaten von 2001 nicht mehr.

"Das Risiko dürfte heute auf dem höchsten Stand seit den Anschlägen vor fast zehn Jahren sein", sagte Napolitano am Mittwoch in einer Anhörung des US-Kongresses in Washington. "Wir haben zwar seit dem 11. September 2001 wichtige Fortschritte bei der Sicherung gegen den Terrorismus gemacht, aber die Gefahr hält an."

Amerikaner für Anschläge rekrutiert

Die Gefahr gehe vom Terrornetzwerk Al-Kaida und dessen extremistischen Verbündeten aus, sagte Napolitano. Dies gelte trotz der Erfolge im Kampf gegen den Terrorismus, der die Schlagkraft Al-Kaidas verringert habe.

Die Ministerin zeigte sich besonders besorgt darüber, dass Al-Kaida "zunehmend Amerikaner und andere Bürger westlicher Staaten für Anschläge" rekrutiere.

Offenbar planten die Terroristen in erster Linie kleinere Anschläge, die weniger Koordination erforderten und deshalb auch im Vorfeld schwerer zu entdecken seien, sagte die Ministerin weiter. Die US-Terrorabwehr, die sich bisher auf Grossanschläge mit Spuren ins Ausland konzentriert habe, werde sich auf die neue Bedrohungslage einstellen.

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