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Mit ihren Enthüllungen hat eine Schülerzeitung in den USA zum Rücktritt einer designierten Schulleiterin geführt. (Symbolbild)

KEYSTONE/EPA/MATT CAMPBELL

(sda-ats)

Ein Bericht einer Schülerzeitung in den USA hat zum Rücktritt einer designierten Schulleiterin geführt. Die Nachwuchsjournalisten an der Pittsburg High School im Bundesstaat Kansas hatten Unstimmigkeiten im Lebenslauf ihrer zukünftigen Schulleiterin aufgedeckt.

Diese veröffentlichten sie am vergangenen Freitag in einem Artikel ihres Blattes "The Booster Redux". Die Schulbehörde des Ortes beschloss daraufhin in einer Sitzung am Dienstag einstimmig, den Rücktritt der erst im März eingestellten Pädagogin anzunehmen, wie unter anderen die örtliche Zeitung "Morning Sun" berichtete.

Die Frau hätte die Stelle im Sommer antreten sollen. In einem Interview der Schüler hatte sie dem "Booster"-Bericht zufolge angegeben, einen Master-Abschluss sowie einen Doktortitel erworben zu haben.

Die von ihr genannte Hochschule sei aber nicht vom US-Bildungsministerium anerkannt und den Behörden in Kalifornien sei diese Uni auf Nachfrage nicht bekannt, hiess es weiter. Die Untersuchung der Schüler mit Unterstützung einer Lehrerin und des Leiters der Schulbehörde habe ergeben, dass es sich wahrscheinlich um eine Firma handle, die gefälschte Abschlusszeugnisse verkaufe.

Kansas ist einer von zehn US-Staaten, in denen Schülern per Gesetz die unabhängige Kontrolle über die redaktionellen Inhalte ihrer Zeitungen zusteht, wie die "New York Times" am Mittwoch berichtete.

SDA-ATS

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