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Die weltweit eher schwache Nachfrage nach Informationstechnologie macht dem US-Softwarekonzern Oracle zu schaffen. Der SAP-Rivale gab am Mittwoch einen überraschend zurückhaltenden Geschäftsausblick.

Auch die zunehmende Konkurrenz durch kleinere Firmen, die mit ihrer über das Internet verkauften Software Oracles Preise oft unterbieten, setzt der weltweiten Nummer drei der Branche zu. Oracles Konzept fusst auf eine Kombination seiner Software mit hauseigener, oft hochpreisiger Hardware. Die Oracle-Aktie gab nachbörslich 3,5 Prozent nach.

Im laufenden Quartal werde sich der Umsatz mit neuer Software und Software-Abonnements wohl in einer Spanne zwischen minus vier und plus sechs Prozent gegenüber dem vorherigen Wert bewegen, erklärte Oracle nach Börsenschluss in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Dieser Umsatz ist von besonderer Bedeutung, weil er einen Hinweis auf künftige Erlöse gibt.

Quartalszahlen besser als erwartet

Beim Konzern-Umsatz insgesamt erwartet Oracle im laufenden Vierteljahr ein Plus zwischen einem und vier Prozent, was auf 9,02 bis 9,29 Milliarden Dollar hinausläuft. Analysten haben bislang im Schnitt 9,41 Milliarden Dollar prognostiziert. Auch Oracles Prognose für das Ergebnis je Aktie von 65 bis 70 Cent stimmte die Branchenexperten nicht optimistisch, die im Schnitt 69 Cent vorhergesagt haben.

Zunächst hatte die Oracle-Aktie nach Börsenschluss noch zugelegt, nachdem der Konzern für das erste Quartal besser als erwartete Zahlen vorgelegt hatte. So war der Umsatz mit neuer Software und Abonnements über das Internet um vier Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar gestiegen. Analysten hatten lediglich 1,63 Milliarden vorhergesagt. Das Ergebnis pro Aktie in dem Zeitraum stieg auf 59 Cent, drei Cent mehr als erwartet.

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SDA-ATS