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Die US-Streitkräfte verlegen 200 Marines auf einen Stützpunkt auf Sizilien, um im Notfall Diplomaten in Libyen zur Hilfe kommen zu können. Die Verstärkung auf der Basis Sigonella dient der Sicherheit des US-Personals in Libyen und für mögliche Evakuierungen.

Zur Kritik linker Abgeordneter, die sich beschwert hatten, dass sie nicht vorab informiert worden waren, sagte die italienische Aussenministerin Emma Bonino am Mittwoch vor dem Parlament, die Verlegung der Soldaten entspreche "bilateralen Abkommen" mit den USA.

Sigonella wird gemeinsam von der italienischen Luftwaffe und der US-Marine genutzt. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums sollten die Marines von einem Stützpunkt in Spanien verlegt werden.

Am 11. September 2012 hatten radikale Islamisten das US-Konsulat im libyschen Bengasi angegriffen und den Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet. Die Lage im nordafrikanischen Land ist seit dem Bürgerkrieg 2011 instabil und von Kämpfen zwischen Regierung und rivalisierenden Milizen geprägt.

Auch am Mittwoch griff eine bewaffnete Gruppe eine Polizeistation in Bengasi an. Ein AFP-Reporter berichtete, die Polizei sei zum Rückzug aus der Wache gezwungen worden, woraufhin die Angreifer diese in Brand gesetzt hätten.

Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte sagte AFP, offenbar habe sich die Gruppe für den Tod eines ihrer Kämpfer rächen wollen. Die Gruppe hatte bereits in der Nacht die Wache angegriffen, doch war der Angriff zurückgeschlagen und ein Angreifer von der Polizei erschossen worden.

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SDA-ATS