Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Sicherheitsberater des Weissen Hauses wollen offenbar weit mehr Soldaten aus Afghanistan abziehen als bisher erörtert. Wie die "New York Times" am späten Sonntagabend berichtete, rechtfertigten sie dies mit den steigenden Kriegskosten und dem Tod von Osama bin Laden.

Dem Bericht zufolge ist damit zu rechnen, dass US-Präsident Barack Obama die entsprechenden Entscheide in einer Rede an die Nation diesen Monat bekannt geben wird. Der Nationale Sicherheitsrat kommt am Montag zu seinem monatlichen Treffen zu Afghanistan und Pakistan zusammen.

Der geplante stufenweise Abzug der US-Truppen aus Afghanistan soll im Juli beginnen und bis zum Ende des Jahres 2014 abgeschlossen sein. Bislang war laut "NYT" ein erster Abzug von 3000 bis 5000 Soldaten vorgesehen. Bei den neuen Überlegungen gehe es aber um sehr viel mehr als um die Zahl der im Juli abziehenden Soldaten.

Datum für vollständigen Abzug

Es gehe auch um die Festlegung eines Datums für den vollständigen Abzug der 30'000 von Obama im vergangenen Jahr entsandten zusätzlichen Soldaten, mit denen die Initiative im Krieg gegen die islamistischen Taliban-Kämpfer gewonnen werden sollte. Derzeit sind fast 100'000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.

US-Verteidigungsminister Robert Gates hatte am Samstag während eines Afghanistan-Besuchs gesagt, im Juli werde es zunächst nur einen "geringen" Truppenabzug geben. Ein Strategiewechsel vor dem Ende dieses Jahres wäre "verfrüht". Es sollte weiter militärischer Druck auf die Taliban ausgeübt werden, um sie möglicherweise noch dieses Jahr an den Verhandlungstisch zu zwingen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS