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USA geht gegen muslimische Stiftung in New York vor

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2009 - 17:11 publiziert
(Keystone-SDA)

New York/Washington - Die US-Behörden gehen gegen eine muslimische Stiftung in New York vor, die im Dienst der iranischen Führung stehen soll. Die US-Regierung will einen Wolkenkratzer in Manhattan sowie andere Vermögenswerte der Alavi Foundation beschlagnahmen lassen.
Das teilte der zuständige Bezirksstaatsanwalt Preet Bharara mit. Dazu gehören dem US-Justizministerium zufolge Grundstücke und Immobilien in New York, Maryland, Virginia, Texas und Kalifornien. Nach Medienberichten sind auch vier Moscheen betroffen.
Die Beschlagnahme wurde der Mitteilung zufolge bei einem New Yorker Gericht beantragt. Zur Begründung hiess es, die Stiftung werde von der staatlichen iranischen Bank Melli kontrolliert, die angeblich das iranische Atomprogramm finanziell unterstützt.
Unter anderem soll die Alavi Foundation in Zusammenarbeit mit einer Scheinfirma Gelder etwa aus Mieteinkünften an die Bank weitergeleitet haben.
"Die Angelegenheiten der Alavi Foundation sind zwei Jahrzehnte lang in Verletzung zahlreicher amerikanischer Gesetze von verschiedenen Vertretern des Irans geführt worden, einschliesslich den UNO-Botschaftern", erklärte Bharara nach Angaben des Stadtsenders NY1.
Die Stiftung teilte mit, sie sei enttäuscht wegen des Beschlagnahme-Ersuchens. "Die Stiftung hat seit Beginn der Untersuchung voll mit der (US-)Regierung kooperiert."
Dem Bericht zufolge läuft bereits seit dem vergangenen Dezember ein Verfahren gegen die Assa Corporation, eine ebenfalls als gemeinnützig eingetragene muslimische Organisation.

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